Undenkbar das Wohnen ohne Holz, ob Holzhaus oder nur Fassade. Mindestens Massivholzmöbel finden wir doch überall, früher nur!

 

Im Jahre 1819 eröffnete ein gewisser Michael Thonet in Boppard am Rhein eine Bau- und Kunsttischlerei. Zwei Jahrzehnte später, nach vielen Versuchen, Möbelteile aus untereinander verleimten Formen herzustellen, gelang Thonet das, was der Architekt Walter Gropius »ein durchschlagendes Ereignis in der Möbeiproduktion« nannte: die Erfindung des Bugholzmöbels. Das neue Verfahren besaß alle Voraussetzungen für eine industrielle Massenproduktion. Eine bis heute folgenreiche Stil-Revolution des Möbels hatte begonnen. 

 

Das Frühmittelalter hat uns nur sehr wenig Mobiliar hinterlassen, und tatsächlich wurde damals nach heutigen Maßstäben auch nicht viel hergestellt. Zeitgenössische Darstellungen, Illuminationen und die wenigen erhalten gebliebenen Stücke zeigen uns, daß diese Möbel im allgemeinen plump und wenig kunstvoll aus dicken behauenen Bohlen, meist Eiche, gebaut und in ihrem Schnitzwerk vorwiegend von Architekturmotiven wie Maßwerk, Säulen und Arkaden inspiriert waren.

 

Da die Mehrzahl von uns in kastenförmigen Räumen lebt und arbeitet, die von Fußböden, Wänden und Decken begrenzt sind, kommt deren Konstruktion und Ausschmückung einige Bedeutung zu. Trotz der Konkurrenz von Tapeten, Putz, Stuck, Linoleum, Teppichware und anderen Materialien ist Holz ohne Zweifel nach wie vor einer der dekorativsten, natürlichsten und vielseitigsten Werkstoffe für den Innenausbau. 

 

Seit dem Mittelalter, als das Schnitzwerk an nordeuropäischen Möbeln weitgehend von der romanischen und der gotischen Architektur beeinflußt war, hat die Kunst der Holzschnitzerei eine bedeutende
Rolle in der Entwicklung der limendekoration und der Möbelausschmückung gespielt. Brettmöbel verzierte man mit Flachschnitzereien, und mit Faitwerk dekorierte man nicht nur Täfeiwerk, sondern auch Schränke, Truhen und Kastenstühle.

 

Die Kunst des Drechselns entwickelten mit großer Wahrscheinlichkeit die alten Ägypter, die mit ihren gedrehten Verzierungen von Stuhl- und Schemelbeinen einen so hohen Grad der dekorativen und andwerklichen Perfektion erreichten, daß man Gleichwertiges in Europa erst seit Anfang des 17. Jahrhunderts findet.

Für viele Naturvölker ist Holz leicht erreichbar; manche können sogar mühelos große Bäume fällen. Solche Bäume oder abgefallene Äste liefern die elementarsten aller Möbel: Rundhölzer dienen als Sitzbänke und senkrecht in den Boden gerammte Äste als Ständer für Behälter, Kleidung oder Waffen. 

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