Hier finden sie Beschreibungen zu den wichtigsten europäischen und internationalen Bäumen. Wählen sie links im Menü oder hier eine Untergruppe aus.
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Außer den Jahresringen gibt es noch andere Wuchsmerkmale, die Ereignisse im Leben eines Baumes festhalten. Auskunft über die Astbildung gibt die Verteilung der Aststellen im Holz. Manchmal kann man sogar noch die Anordnung der Blatttriebe am jungen Stamm erkennen; dies ist der Fall bei einigen Nadelhölzern mit mehrjährigen Blattorganen. Die Gewebe an jedem Blattgrund werden von den nachwachsenden Holzschichten des Stammes eingeschlossen Wenn das Holz geschnitten ist, kann man das regelmäßige Muster der Blattansätze deutlich erkennen.
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Wie alle grünen Landpflanzen bilden auch die Bäume die zum Wachstum notwendigen Stoffe in ihren Blättern. Man nennt diesen Prozess Photosynthese oder Assimilation: eine komplexe chemische Reaktion, bei der mit Hilfe der Sonnenenergie Kohlendioxid aus der Luft sowie ans dem Boden aufgenommenes Wasser in Stärke- und Zuckerverbindungen umgesetzt werden. Diese Reaktion findet in Anwesenheit von Chlorophyll statt, jener grünen Substanz, die Blättern ihre charakteristische Farbe gibt.
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Die Lebensgeschichte eines Baumes lässt sich aus der Struktur seines Holzes ablesen, besonders deutlich bei im Vegetationsrhythmus gewachsenen Bäumen am Bau ihrer Jahresringe. In der Breite ihrer Jahresringe unterscheiden sich die einzelnen Holzarten beträchtlich. Manche, etwa Buchsbaum und Eibe, wachsen langsam mit schmalen Ringen, andere, wie die Pappel und einige Kiefernarten, sind sehr raschwüchsig und können Jahresringe von mehr als 1,25 cm Breite bilden. Je nach den Wachstumsbedingungen kann die Ringbreite eines Baumes jedoch von Jahr zu Jahr unterschiedlich ausfallen.
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